Das Pedelec

Das Pedelec ist das interessanteste und meistgekaufte Elektrofahrrad und wird daher auch oft umgangssprachlich „E-Bike“ genannt. „Pedelec“ ist die Kurzform für „Pedal Electric Cycle“. Dieser verrät bereits, dass der Fahrer während der Fahrt nur dann vom Motor unterstützt wird, wenn er selber kräftig in die Pedale tritt. Kraftsensoren messen hierfür die Kraft oder das Drehmoment an Pedal, Tretkurbel, Kette oder am Laufrad selbst. Alternativ misst ein Schwellenwertschalter die Tretgeschwindigkeit an der Tretkurbel. Je nach Intensität schaltet der Motor in unterschiedliche Unterstützungsstufen, die den Fahrer bei waagerechter Fahrt mit fünf bis 400 Prozent der Fahrerleistung unterstützen. Wie bei anderen Elektrofahrrädern auch, sind drei unterschiedliche Motorpositionen möglich: Nabenmotor im Vorderrad, Mittelmotor und Nabenmotor im Hinterrad.

Pedelec
Mit dem Pedelec erreicht der Fahrer Geschwindigkeiten von bis zu 25 Stundenkilometer. Die Regelungen der StVO sehen das Pedelec wie ein Fahrrad. Daher sind hier keine besonderen Dinge zu beachten. Einzig Räder mit Anfahrhilfen bis 6 Stundenkilometer (ohne Tretunterstützung) setzen mindestens einen Mofaführerschein voraus.

Schnelles Pedelec
Mit dem schnellen Pedelec sind Geschwindigkeiten bis 45 Stundenkilometer möglich. Da die Unfallgefahr bei hohen Geschwindigkeiten größer ist, benötigt der Fahrer hier eine Versicherung und einen Mofaführerschein. Auch ein Fahrradhelm wird dann zur Pflicht. Die Radwegnutzung ist zudem oftmals nur eingeschränkt möglich.

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