Gewährleistung

Die Gewährleistung der Hersteller setzt immer eine sachgemäße Behandlung voraus. Nach einem halben Jahr tritt die Beweisumkehr in Kraft, was bedeutet, dass dem Hersteller ein Versäumnis nachgewiesen werden muss. Zudem sind Schäden durch selbstverschuldete Stürze, falsche Bedienung, Wartungsversäumnisse oder Schäden durch mangelhafte Pflege automatisch auf den Nutzer zurückzuführen. Auch das Verändern von Bauteilen setzt eine Gewährleistung außer Kraft. Verwenden Sie daher immer Originalteile! Originalteile zu verwenden bedeutet aber nicht, dass diese auch ewig halten. Pflegen Sie Ihr Fahrrad daher gewissenhaft und bringen Sie es zu regelmäßigen Inspektionen beim Händler Ihres Vertrauens.
 

Gewährleistungsbedingungen

Voraussetzungen:

  • Es liegt ein Herstellungs-, Material- oder Informationsfehler vor.
  • Ursache für die Veränderung des Produktes ist kein natürlicher oder funktionsbedingter Verschleiß oder Alterung
  • Der Schaden ist nicht ursächlich dadurch entstanden, dass ein nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch des Fahrrades erfolgte.


Ausschlüsse von der Gewährleistung:

  • Schäden, die durch unsachgemäßen Gebrauch und höhere Gewalt entstehen
  • Alle Teile, die funktionsbedingt einem Verschleiß unterliegen, soweit es sich nicht um Produktions- oder Materialfehler handelt
  • Schäden, die durch unsachgemäße oder mangelhafte Pflege und nicht fachmännisch durchgeführte Reparaturen, Umbauten oder Austausch von Teilen am Fahrrad entstehen
  • Unfallschäden oder sonstige Einwirkungen von außen, soweit diese nicht auf Informations- oder Produktionsfehler zurückzuführen sind
  • Reparaturen, die unter Einsatz von Gebrauchtteilen erfolgen oder Schäden, die daraus entstehen. Schäden, die durch wettkampfmäßigen Einsatz des Produktes entstehen
  • Sonderausstattungen, Zubehör oder nicht serienmäßige Ausstattung; insbesondere technische Veränderungen
  • Die Einhaltung der Serviceintervalle ist auch Voraussetzung für eventuelle Gewährleistungsansprüche
     

Als Verschleißteile im Sinne der gesetzlichen Gewährleistung gelten:

  • Bereifung
  • Felgen in Verbindung mit Felgenbremse
  • Bremsbeläge
  • Ketten und Zahnriemen
  • Kettenräder, Ritzel, Innenlager und Schaltwerksrollen
  • Gleitlager / Lager
  • Leuchtmittel der Lichtanlage
  • Lenkerband / Griffbezüge
  • Hydrauliköle und Schmierstoffe
  • Schaltungs- und Bremszüge
  • Lackierungen
  • Akku

 

Bestimmungsgemäßer Gebrauch nach der StVZO

Das Fahrrad ist ein Verkehrsteilnehmer. Dementsprechend unterliegt es der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO), die vorschreibt, wie ein Rad, das am Straßenverkehr teilnehmen darf, ausgestattet sein muss.
Neben zwei voneinander unabhängigen Bremsen benötigt jedes Rad eine Glocke, Lichtmaschine, einen weißen Scheinwerfer und ein rotes Rücklicht. Reflektoren an Front, Heck, und Speichen, sowie an den Pedalen, wo sie zur Front und zum Heck zeigen, sind ebenso Pflicht.
Mountainbikes, Rennräder und ähnliche Sporträder, die solch eine Ausstattung nicht besitzen, dürfen nicht im öffentlichen Verkehr teilnehmen.

Die Ausnahme dieser Regel tritt bei Rennrädern mit weniger als elf Kilogramm Gewicht in Kraft. Sie können einen Scheinwerfer verwenden, der nicht fest am Fahrrad montiert ist und durch eine Batterie betrieben wird. Den Scheinwerfer müssen sie erst verwenden, sobald es zu schlechteren Lichtverhältnissen kommt.

§ 1 der Straßenverkehrsordnung (STVO) besagt zudem, dass sich jeder Teilnehmer des öffentlichen Straßenverkehrs so zu verhalten hat, dass kein anderer Teilnehmer geschädigt, behindert oder gefährdet wird.

Diese Punkte zu kennen und zu befolgen, ist die Grundvoraussetzung, um mit einem neu erworbenen Rad den vollen Fahrspaß zu genießen.


Bestimmungsgemäßer Gebrauch

  • Trekkingrad / ATB: Diese Fahrräder sind aufgrund ihrer Konzeption und Ausstattung dazu bestimmt, auf öffentlichen Straßen und befestigten Wegen eingesetzt zu werden. Ebenso ist die Nutzung in leichtem Gelände möglich. Für jeden darüber hinaus gehenden Gebrauch bzw. die Nichteinhaltung der sicherheitstechnischen Hinweise der Gebrauchsanweisung und für die daraus resultierenden Schäden haftet Hersteller und Händler nicht.
  • City-, Touren-, Kinder- und Jugendrad (StVZO-Ausstattung): Diese Fahrräder sind aufgrund ihrer Konzeption und Ausstattung dafür bestimmt, auf öffentlichen Straßen und befestigten Wegen eingesetzt zu werden. Ebenso ist die Nutzung in leichtem Gelände möglich. Für jeden darüber hinaus gehenden Gebrauch bzw. die Nichteinhaltung der sicherheitstechnischen Hinweise der Gebrauchsanweisung und für die daraus resultierenden Schäden haftet Hersteller und Händler nicht. Dies gilt insbesondere für die Benutzung dieser Fahrräder im Gelände, bei Überladung und nicht ordnungsgemäßer Beseitigung von Mängeln. Zur bestimmungsgemäßer Verwendung gehören auch die Einhaltung der vom Hersteller vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsbedingungen in der Gebrauchsanweisung.
  • MTB / Crossbike / BMX: Diese Fahrräder sind aufgrund ihrer Konzeption und Ausstattung nicht dazu bestimmt, auf öffentlichen Straßen eingesetzt zu werden. Vor der Nutzung auf öffentlichen Straßen müssen die hierfür vorgeschriebenen Einrichtungen vorhanden sein. Sie sind dazu bestimmt, im Gelände gefahren zu werden, wobei der Einsatz bei Wettkämpfen nicht vorgesehen ist. Für jeden darüber hinaus gehenden Gebrauch bzw. die Nichteinhaltung der sicherheitstechnischen Hinweise der Gebrauchsanweisung und für die daraus resultierenden Schäden haftet Hersteller und Händler nicht. Dies gilt insbesondere für die Benutzung dieser Fahrräder bei Wettkämpfen, bei Überladung und nicht ordnungsgemäßer Beseitigung von Mängeln. Zur bestimmungsgemäßer Verwendung gehören auch die Einhaltung der vom Hersteller vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsbedingungen in der Gebrauchsanweisung.
  • Rennrad: das Rennrad ist aufgrund seiner Konzeption und Ausstattung dazu bestimmt, auf öffentlichen Straßen zu Trainingszwecken eingesetzt zu werden. Rennräder mit einem Gewicht von bis zu 11 kg müssen, wenn es die Sichtverhältnisse erforderlich machen, mit batteriebetriebenem Scheinwerfer und Rückleuchte ausgestattet sein. Rennräder mit einem Gewicht von mehr als 11 kg müssen bei Nutzung auf öffentlichen Straßen mit nach der StVZO vorgeschriebenen Einrichtungen versehen sein. Für jeden darüber hinaus gehenden Gebrauch bzw. die Nichteinhaltung der sicherheitstechnischen Hinweise der Gebrauchsanweisung und für die daraus resultierenden Schäden haftet Hersteller und Händler nicht. Dies gilt insbesondere für die Benutzung dieser Fahrräder im Gelände, bei Überladung und nicht ordnungsgemäßer Beseitigung von Mängeln. Zur bestimmungsgemäßer Verwendung gehören auch die Einhaltung der vom Hersteller vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsbedingungen in der Gebrauchsanweisung.
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