Bremsen


V-Brake
) Mit einem Seilzug, der durch den Bremshebel ausgelöst wird, drücken bei dieser Bremsart Gummischeiben auf die Felge des Rads. Bei der V-Brake darf der Bremsgummi nicht zu nah, aber auch nicht zu weit von der Felge entfernt sein. Mit einer Stellschraube kann der Abstand problemlos verändert werden, sollte dem Fahrer ein Nachlassen der Bremswirkung auffallen. Achten Sie beim Austausch von Bremsbelägen auf die Reibpaarung. Aluminium- und Stahlfelgen benötigen unterschiedliche Bremsbeläge.

Trommelbremse) Bei Trommelbremsen pressen bei mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle zwei Bremsbacken von innen gegen eine umlaufende Trommel. Bei einem Nachlassen der Bremswirkung kann der Fahrer eine Kabelklemmschraube lösen und den Bremshebel so lange andrehen, bis es zu einem Schleifen an den Bremsbacken kommt.

 



Scheibenbremse) Scheibenbremsen werden hydraulisch betätigt. Es handelt sich um ein System, das nur von Spezialisten gewartet werden sollte. Scharfe Kanten und hohe Temperaturen nach Gebrauch sind keine Sonderfälle. Zusätzlich zum Verletzungsrisiko während der Arbeit führt jede fehlerhafte Wartung der Hydraulik zu einer großen Gefährdung des Radfahrers, da die Bremse danach unter Umständen nicht mehr richtig funktioniert.
In regelmäßigen Abständen muss der feste Sitz der Bremsscheibenbefestigungsschrauben kontrolliert werden!

Rücktrittbremse) Citybikes und Kinderräder, aber auch einige Tourenräder verwenden diese beliebte Bremsmethode. Sie ist sehr wartungsarm und nahezu witterungsresistent. Allerdings ist ihre Bremsleistung nicht so zuverlässig, wie die anderer Systeme. Verwenden Sie bei längeren Abfahrten immer zwei Bremsen, um eine Überhitzung der Rücktrittsbremse zu verhindern.

Bei der Wartung von Bremsen muss darauf geachtet werden, dass keine Öle oder Fette auf die Bremsbeläge kommt, da diese die Bremsleistung stark verringern. Nässe, Glatteis oder Schnee verlängern den Bremsweg ebenfalls erheblich. Sie können zudem, wie auch Sand oder Kies, zu Kontrollverlust führen. Gefährlich wird es auch in engen Kurven, wo es durch die Fliehkraft zu Stürzen kommen kann. Die Räder dürfen niemals ganz blockieren und der Schwerpunkt sollte beim Bremsen immer auf dem Hinterrad liegen, um Überschläge zu verhindern.

Der Hebel an der linken Lenkerseite bedient die Bremsen des Vorderrads, der rechte Hebel die des Hinterrads. Bei einer Rücktrittbremse bremst auch der Hebel der rechten Seite das Vorderrad.
 
Vorsicht! Schlecht arbeitende Bremsen können zu Unfällen führen.

Fahren Sie vorausschauend und seien Sie stets bremsbereit!
 

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